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A 1.14 Chromate in der Betonindustrie
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Zement als Bestandteil findet umfangreichen Einsatz
in der Bauwirtschaft zur Herstellung von Beton.
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Die häufigsten Gefahren
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Zement ist Auslöser für eine der häufigsten Berufskrankheiten
in der Bauwirtschaft, der so genannten
„Maurerkrätze“. Zementekzeme werden durch die
im Zement enthaltenen, sensibilisierend wirkenden
Chrom(VI)-Verbindungen (Chromate) verursacht.
Über 80 Prozent der im Zeitraum 1994–2003 erfassten
Hauterkrankungen (BK-Nr. 5101) aus Mitgliedsbetrieben
der Steinbruchs-Berufsgenossenschaft
betreffen Berufe, bei denen die betreffenden
Personen unmittelbar Hautkontakt mit feuchtem
Beton oder Mörtel hatten.
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Maßnahmen
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Im Betrieb
- Verwendung von chromatarmem (unter 2 ppm
Chromat) Zement 1 . Der chromatarme Zement
hat die gleichen baustofftechnischen Eigenschaften
wie chromathaltiger Zement. Auch
chromatarmer Zement ist aber nicht unbedenklich.
Wegen der Haut angreifenden Eigenschaften von
Zement, müssen wirksame Haut- und Handschutzmaßnahmen
getroffen werden.
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Durch den Unternehmer:
- Bereitstellung von Präparaten zur Hautreinigung,
zum Hautschutz und zur Hautpflege!
- Die Erstellung eines Hautschutzplanes ist
notwendig (der Betriebsarzt ist dabei behilflich).
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Durch die Mitarbeiter:
Im Arbeitsbereich müssen die Beschäftigten
konsequent Hautschutzreinigung betreiben und
nitrilgetränkte Baumwollhandschuhe 2 , meist gelb
gefärbt, tragen und Maßnahmen der Arbeitshygiene
gemäß dem Hautschutzplan beachten. Die weit
verbreiteten Lederhandschuhe sind, da flüssigkeitsdurchlässig
und häufig chromgegerbt, ungeeignet.
Der Hautkontakt mit Frischbeton muss vermieden
werden!
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> Weitere Informationen
- Gefahrstoffverordnung
- TRGS 613 „Ersatzstoffe, Ersatzverfahren und Verwendungsbeschränkungen für
chromathaltige Zemente und chromathaltige zementhaltige Zubereitungen”
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