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A 2.7 Tisch- und Formatkreissägen
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Die häufigsten Gefahren
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- Schnittverletzungen durch Eingriff in das laufende
Sägeblatt
- Stichverletzungen durch weggeschleuderte Werkstückteile
- getroffen werden von Werkstücken
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Maßnahmen
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Betrieb
- Spaltkeil 1
nach Größe und Dicke des Sägeblattes
auswählen und einsetzen; der Abstand zum
Zahnkranz darf höchstens 8 mm betragen; Spaltkeileinstellung
ca. 2 mm unter der höchsten
Sägezahnspitze
- beim Verdecktschneiden und Nuten sowie beim
Einsatz eines Vorschubapparates muss der Spaltkeil
als Rückschlagsicherung verwendet werden 2
- Schutzhaube so einstellen, dass nur der zum
Schneiden des Werkstückes erforderliche Spalt
offen bleibt 3
- Schiebestock bereitstellen 4
- vor Beginn der Arbeiten Absauganlage 5
einschalten und Schieber am Absaugstutzen der
Maschine öffnen
- Hilfseinrichtungen auch bei Einzelstücken
benutzen, z. B.
- Tischverlängerung zum Schneiden langer Werkstücke
- Niederhalter (Klemmschuh) zum Besäumen und
Auftrennen
- Parallelanschlag 6
- Winkelanschlag zum Schneiden kurzer Werkstücke
und für Querschnitte
- Schiebestock 4 zum Schneiden schmaler
Werkstücke (Breite < 120 mm)
- Rückschlagklotz und Begrenzungsklotz beim
Einsetzschneiden
- Schiebeholz oder Zuführlade mit auswechselbarem
Handgriff zum Schneiden
schmaler Leisten
- Abweisleiste 7
zum Abweisen von Werkstückabschnitten vom Sägeblatt
- Vorrichtung mit Druckfeder zum Schneiden
von Dreikantleisten
- Keilschneidlade zum Schneiden von Keilen
- Werkzeugträger (Welle) festsetzen, wenn Sägeblatt
gewechselt wird
- beim Ausführen von Schrägschnitten vergrößerte
Schutzhaube benutzen
- schmale Werkstücke mit Schiebestock 4
bis hinter den Spaltkeil 1 durchschieben
- beim Querschneiden kurzer Werkstücke aufsteigenden
Teil des Zahnkranzes durch Abweisleiste
sichern 7
- beim Querschneiden von kurzen Werkstücken
mit Parallelanschlag darf dieser maximal bis
Vorderkante Sägeblatt eingestellt sein (verkürzter
Anschlag)
- beim Nuten mit Nutwerkzeugen dem Werkzeug
angepasste Tischeinlage benutzen
- beim Einsetzschneiden Werkstück nicht verkanten;
Rückschlagsicherung anbringen,
z. B. Queranschlag, Rückschlagklotz
- Tischeinlage auswechseln, wenn beiderseits der
Schnittfuge ein Spalt von > 3 mm vorhanden ist;
bei Maschinen mit schrägstellbarem Sägeblatt darf
der Spalt höchstens 6 mm betragen
- nur Tischeinlagen aus leicht zerspanbarem
Material benutzen
- Splitter, Späne und Abfälle nicht mit der Hand aus
dem Sägeblattbereich entfernen
- eng anliegende Kleidung tragen
- beim Werkstückvorschub Hände flach auf das
Werkstück legen, Finger nicht spreizen
- auch bei kurzen Unterbrechungen Maschine
abschalten
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Zusätzliche Hinweise für Kreissägeblätter
- nur Kreissägeblätter verwenden, die mit dem
Namen oder Zeichen des Herstellers gekennzeichnet
sind
- bei Verbundkreissägeblättern muss zusätzlich
die höchstzulässige Drehzahl angegeben sein;
angegebene Drehzahl nicht überschreiten
- lärmarme Sägeblätter benutzen
- beschädigte Sägeblätter, z. B. solche mit Rissen,
Verformungen, Brandflecken, aussortieren
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Reparatur und Wartung
- vor Reinigungs- und Wartungsarbeiten Maschine
abschalten und gegen unbeabsichtigtes Einschalten
sichern
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Beschäftigungsbeschränkungen
- Jugendliche über 16 Jahre dürfen nur unter
Aufsicht eines Fachkundigen und, wenn es die
Berufsausbildung erfordert, an Tisch- und Formatkreissägemaschinen
arbeiten.
- Jugendliche unter 16 Jahre dürfen nicht an den
Maschinen beschäftigt werden.
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Vorsorgeuntersuchungen
- Vorsorgeuntersuchung G 20 veranlassen, wenn
die Beschäftigten gehörschädigendem Lärm
ausgesetzt sind.
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Persönliche Schutzausrüstungen
- Gehörschutz
- ggf. Schutzbrille
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> Weitere Informationen
- Unfallverhütungsvorschrift(en), siehe Anhang
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