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A 2.9 Förderbänder
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Die häufigsten Gefahren
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- Einzugsgefahr für Körperteile, z. B. an den
Stellen, an denen der umlaufende Gurt auf
Trommeln oder Rollen aufläuft

- Einzug und Umherschlagen von Werkzeug
- getroffen werden von herabfallendem Fördergut
- Absturzgefahr bei Arbeiten an hochgelegenen
Bandanlagen
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Maßnahmen
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Technische Anforderungen
Schalt- und Warneinrichtungen
- abschließbarer Hauptschalter für Reparatur- und
Wartungsarbeiten
- Not-Aus-Schalter als Reißleine über die gesamte
Länge des Förderbandes 1
- Anlaufwarneinrichtungen, optisch oder akustisch,
damit Personen den Gefahrenbereich verlassen
können (Vorlaufzeit sollte ca. 15 Sekunden betragen)
- Drehzahlüberwachung zur Vermeidung von
Materialstau an Übergabestellen
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| d mm |
a mm |
| bis 500 |
950 |
| 500 bis 800 |
1000 |
| 800 bis 1000 |
1050 |
| 1000 bis 1600 |
1100 |
| über 1600 |
1150 |
Tabelle 1:
d = Trommeldurchmesser
a = Länge der Schutzeinrichtung


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Schutzeinrichtungen an Einzugsstellen
- Antriebstrommel: feststehende, umschließende
Schutzeinrichtung gegen Eingreifen 2 (Länge der
Schutzeinrichtung, siehe Tabelle 1)


- Umlenktrommel: geschlossener Pflugabstreifer
3
vor der Umlenktrommel oder umschließende
Schutzeinrichtung an Trommel 4 bzw. Aufgabebereich
5 ; Füllstücke
- Tragrollen: seitliche Schutzeinrichtung gegen
Eingreifen, wenn der Gurt nicht mindestens 5 cm
nach oben ausweichen kann

* Bei einem Reversierband muss dieses Maß
größer als 950 mm sein.
A Abstand Unterkante Trichter oder Führung zu
Tragrollen < 50 mm = Verkleidung
- Knickrollen: seitliche Schutzeinrichtung gegen
Eingreifen, wenn die Richtungsänderung des
Gurtes mehr als 3° beträgt; Füllstücke
- Spannstationen: vollständige umschließende
Schutzeinrichtung
- Untergurtrollen im Arbeits- und Verkehrsbereich:
fester Schutz gegen Eingreifen 6
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Maßnahmen gegen Absturz
- Laufstege und Arbeitsbühnen an hochgelegenen
Bandanlagen 7
- alternativ: eine geeignete mobile Arbeitsbühne ist
vor Ort ständig verfügbar bzw. Beschaffung dieser
vor Beginn der Arbeiten an hochgelegenen Bandanlagen
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Betrieb/Wartung/Störungsbeseitigung
- vor Arbeiten am Förderband: Antrieb abschalten
und gegen Wiedereinschalten sichern
- regelmäßige Prüfung der Schutzeinrichtungen
- Reinigungs-, Abschmier- und Einstellarbeiten nicht
am laufenden Band durchführen
- Gurt nicht als Standplatz für Arbeiten benutzen
- Schutzeinrichtungen nach Reparaturarbeiten sofort
wieder anbringen
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Persönliche Schutzausrüstungen
- Sicherheitsschuhe, Schutzhelm
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> Weitere Informationen
- DIN EN 620 „Sicherheits- und EMV- Anforderungen für ortsfeste Gurtförderer
für Schüttgut“
- BGI 710 „Stetigförderer”
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