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C 1.3 Kippstellen – Entladestellen

  Die häufigsten Gefahren

  • Abstürzen, Umstürzen und Abrutschen des Fahrzeuges, z. B. durch zu nahes Heranfahren an die Kippkante. Eine besondere Gefahr besteht dann:
    • wenn das aufgeschüttete Material bis zur Kippkante reicht,
    • wenn der stabile Untergrund bei einem folgenden Abkippvorgang überfahren wird,
    • wenn das Fahrzeug den Abladevorgang durchführt und
    • wenn der Schwerpunkt sich verlagert und das Fahrzeug dabei in den weichen Untergrund einsinkt.

  Maßnahmen

An ortsfesten Kippstellen

  • sind feste Anschläge vorzusehen, z. B. massive Stahl- oder Holzträger, Stahlbetonaufkantungen, die mit dem Untergrund oder Gebäude verankert sind  1 
  • muss die Höhe des Anschlages mind. 1/3 des Raddurchmessers der abkippenden Fahrzeuge betragen, damit ein Überfahren des Anschlages vermieden wird  2 

An ortsveränderlichen Kippstellen

  • sind mobile Anschläge bzw. Anschläge wie an ortsfesten Kippstellen vorzusehen
  • sind feste Anschläge nicht möglich:
    • ist die Entladestelle 5 m vor der Absturzkante einzurichten  3  und
    • das Material mit Erdbaumaschinen abzuschieben  3 
    • der Abschiebevorgang ist möglichst rechtwinklig zur Absturzkante durchzuführen
    • je nach Standfestigkeit des vorhandenen Untergrundes sind Radlader (bei hoher Standfestigkeit) oder Raupen (bei geringer Standfestigkeit) für das Abschieben des Materials einzusetzen

  >   Weitere Informationen

  • Unfallverhütungsvorschrift(en), siehe Anhang
  • BGI 708 „Steinbrüche, Kies- und Sandgruben“
  • BGI 711 „Fahrzeuge“

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