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C 2.4 Container-Entladung (Werkstein) | |
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Gesundheitsgefahren |
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Um das Einschleppen von Schädlingen beim Import der Container mit Holzverpackungen zu verhindern, werden sie im Herkunftsland begast. Dadurch ist eine Gefährdung durch giftige Restgase beim Begehen der Container sowie in folienverpackter Ware möglich 1 . Darüber hinaus können Schimmelpilze auf den Holzverpackungen sein, die sich durch Einatmen, Verschlucken und durch Aufnahme über die Haut auf den Menschen schädlich auswirken können. |
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Beim Entladen auftretende Gefahren |
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Vor dem Öffnen des Containers sind die Frachtpapiere einzusehen. Hieraus ist ersichtlich, wie die Verpackungshölzer behandelt wurden. Bei Verwendung von Harthölzern oder thermisch behandelten Verpackungshölzern ist eine Begasung nicht erfolgt. Wenn aus den Frachtpapieren hervorgeht, dass der Container begast wurde, ist eine Freigabebescheinigung zum Öffnen und Begehen erforderlich. Diese liegt den Frachtpapieren bei und darf nur von einem Befähigungsscheininhaber ausgestellt werden. Selbst wenn eine Freigabebescheinigung vorliegt, ist der Container auf verklebte Lüftungsschlitze zu überprüfen. Dies deutet auf Restgase hin. In diesem Fall darf der Container nicht betreten werden und muss gesichert werden, bis ein Befähigungsscheininhaber den Container freigibt. Containertüren sind möglichst von einem seitlichen Standplatz aus zu öffnen, so dass eine Gefährdung von Personen durch herausfallende Bruchstücke verhindert wird. Folienverpackte Ware ist vor dem Einlagern im Freien zu lüften. Mit Schimmelpilzen befallene Verpackungshölzer sind unter Einsatz von geeignetem Atemschutz sachgerecht zu entsorgen. | |
Beim Einsatz einer Kettensäge ist darauf zu achten, dass
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Die Entladung und der Transport der Verpackungseinheiten darf nur mit geeignetem Kran oder Gabelstapler erfolgen 3 . Zu beachten ist dabei auch die bestimmungsgemäße Verwendung und deren erforderliche Anbaugeräte. Die verwendeten Anschlagmittel und Hebezeuge müssen in einem ordnungsgemäßen Zustand und auf die zu transportierende Last abgestimmt sein. Das Anschlagen der Lasten muss von einem sicheren Standplatz aus erfolgen. Vor dem Transport müssen schadhafte Versandverpackungen zusätzlich durch z. B. Zurrgurte gesichert werden. |
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Bei der Einlagerung der Ware muss die Verpackungseinheit in ein geeignetes Lagersystem, z. B. in ein A- Bock- Lager gestellt werden, 4 damit ein gefahrloses Öffnen der Versandverpackung möglich ist. Beschäftigungsbeschränkungen bestehen für den Umgang mit Gabelstaplern, Kranen und Kettensägen (siehe Kapitel A 2.4 Gabelstapler, A 2.7 Handgeführte Maschinen, A 2.8 Krane). Um die Vorraussetzungen einer sicheren Entladung zu erfüllen, sind Versandbedingungen mit dem Lieferanten zu vereinbaren (siehe Checkliste: Bestellung und Entladung von Natursteincontainern). |
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Für die Entladung der Container ist eine Gefährdungsbeurteilung und eine Betriebanweisung zu erstellen. Die beauftragten Mitarbeiter sind regelmäßig zu unterweisen. | |
Persönliche Schutzausrüstungen | |
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Schutzhandschuhe und Atemschutzmaske mit Schutzstufe FFP3; Arbeitskleidung nach dem Gebrauch reinigen | |
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Augenschutz, Gehörschutz, Sicherheitsschuhe und enganliegende Kleidung | |
> Weitere Informationen
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