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C 3.5 Zugänge/Rettungsmaßnahmen

Im Kieswerk finden Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten oft an abgelegenen und schwer zugänglichen Stellen statt, z. B. enge Räume, hochgelegene Arbeitsplätze auf Maschinen oder in der Anlage, auf Schwimmbaggern, über Wasserflächen, Halden, in Unterflurabzugtunneln.

  Die häufigsten Gefahren

  • Absturz
  • verschüttet werden
  • Ertrinken
  • Ersticken
  • Stromschlag (Körperdurchströmung)
  • Verbrennungen

  Maßnahmen

Anforderungen an Zugänge

  • Festlegen geeigneter Zugangsmöglichkeiten:
    • Boot, Floß für schwimmende Geräte
    • Laufstege, Bühnen und Treppen
    • Hubarbeitsbühnen
    • Leitern
    • Drehleitern (Feuerwehr)
    • Abseil-/Aufseilgeräte (Winden) mit entsprechender Persönlicher Schutzausrüstung
  • Freihalten der Zugänge  1 
  • Schutz gegen Absturz, z. B. Geländer oder Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz

Personal für Rettungsmaßnahmen

Für die Rettung von Personen müssen Beschäftigte besonders qualifiziert werden, z. B.:

  • Ausbildung zum Ersthelfer, sowie Durchführung der regelmäßigen Wiederholungstrainings
  • Ausbildung in der Verwendung von Rettungsgeräten für hoch- oder tiefgelegene Arbeitsplätze oder enge Räume
  • Ausbildung und Eignung für das Tragen von schwerem Atemschutz
  • Ausbildung zum Rettungsschwimmer
  • Ausbildung zum Führen von Booten

Rettungsgeräte

Vorhalten geeigneten Rettungsgerätes und Erste-Hilfe-Materials, z. B.:

  • Boot oder Floß
  • Rettungsringe  2  in ausreichender Anzahl (diese müssen frei zugänglich sein)
  • Rettungswinden, Abseilgeräte
  • geeignete Anschlagpunkte für die Retter und für die Rettungsgeräte
  • Seile, Rettungsgeschirre etc.
  • geeignetes Verbandmaterial in ausreichender Menge
  • wärmende Decken sowie sogenannte „Rettungsdecken“ (Aluminiumfolie)
  • Verbaumaterial zum Absprießen bei Verschüttungen
  • Werkzeuge
  • Feuerlöscheinrichtungen, z. B. Feuerlöscher, Hydranten, Schläuche

Rettungsübungen

Es empfiehlt sich, mit den Mitarbeitern in regelmäßigen Abständen Rettungsübungen durchzuführen  3 , um Routine im Einsatz des Materials zu erlangen und die Ausrüstung zu erproben. Vor-Ort-Besichtigungen oder – besser – Übungen mit den betroffenen Rettungsdiensten, z. B. Feuerwehr, Sanitäter, Notarzt, sollten durchgeführt werden.

Vorsorgeuntersuchungen

  • ggf. G 20, G 25, G 26, G 41

Persönliche Schutzausrüstungen

  • Sicherheitsschuhe
  • ggf. Schutzbrille, Gehörschutz, Schutzhelm, Schutzhandschuhe, Atemschutz, Schwimmweste, PSA gegen Absturz

  >   Weitere Informationen

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