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E 4.2 Umlaufanlage (Betonfertigteile)
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Die häufigsten Gefahren
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- Anfahren und Einquetschen von Personen durch
automatisch anfahrende Anlagenteile
- Anfahren und Einquetschen von Personen beim
Palettentransport auf Rollenböcken
- Verletzungen beim Herabspringen von Paletten
- Sturz auf den Paletten, z. B. beim Aufbringen von
Trennöl, beim Bewehren
- Absturz von höher gelegenen Anlagen bei
Wartungsarbeiten
- Absturz- und Ausrutschgefahr beim Besteigen der
Palette
- Explosionsgefahr beim Einsatz von Schalölen
- Gesundheitsgefahren durch Trennmittel
- Schädigung der Haut durch Schalöle
- Schädigung der Haut durch chromathaltige Zemente
- Gesundheitsgefahren beim Einsatz von Laserscannern
beim Einmessen, z. B. Zerstörung der
Netzhaut im Auge
- Gefährdung durch Lärm bei Anwendung von
Außenrüttlern
- Quetschgefahren beim Entfernen der Haltemagnete
beim Einschalen
- Quetsch- und Schergefahren während des
Betoniervorgangs am Betonverteiler
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Maßnahmen
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Technische Anforderungen
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- Bereichsabsicherung durch Schutzzäune oder
Lichtschranken
- Bewegungsbereich der Umlaufpaletten muss vom
Steuerstand aus einsehbar sein
- Totmannschaltung 1 an der Schaltstation für den
Palettentransport
- Verbindungselemente 2 zwischen den Rollenböcken
oder Reibradantrieben verhindern den Aufenthalt
im Quetschbereich
- Übergänge über die Umlaufanlage schaffen
- Abschaltbügel 3 an den Stirnseiten der Transportvorrichtungen
für den Quertransport von Paletten
- Tritte und Treppenzugänge zum Auf- und Abstieg
auf die Palette 4
- Einsatz von lärmreduzierten Verdichtungsverfahren,
z. B. Schütteltechnik (Gyro-Shake-Verfahren)
- Einsatz von selbstverdichtendem Beton
- beim Einmessen Laser einsetzen, die die zulässige
maximale Bestrahlung nicht überschreiten
(Klasse 1, 2 und 3 A)
- Einsatz von Schalungsrobotern
- für den Betonverteiler:
- ausreichender Sicherheitsabstand zu feststehenden
Teilen der Umgebung (mind. 0,5 m) 5
- Schutzeinrichtungen mit Annäherungsfunktion,
z. B. Abschaltleinen, -bügel
- Einrichtungen zur Verbesserung der Sicht,
z. B. Spiegel, Kamera
- Fußabweiser an den Laufrädern
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Betrieb
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- nicht von Paletten abspringen
- auf Sauberkeit und Ordnung achten, damit die
Stolpergefahr minimiert wird
- vor dem Transport von Paletten: Handwerkzeuge
wegräumen
- Sicherheitseinrichtungen nicht verändern bzw.
außer Kraft setzen
- Flucht- und Rettungswege sowie Notausgänge
sind frei zu halten und geeignet zu beschildern
- bei hochgelegenen Arbeiten, z. B. bei Reinigungsarbeiten
im Bereich der Kübelbahn, müssen geeignete
Aufstiegshilfen und Arbeitsbühnen benutzt
werden (Absturzsicherung sicherstellen)
- Verwendung geeigneter Trennmittel
- Trennmittelsprühgerät bzw. programmgesteuerte
Sprühstationen einsetzen
- Schutzmaßnahmen bei Schweiß- und Brennarbeiten
- Rauchverbot
- Verwendung chromatreduzierter Zemente
- Vermeidung von Hautkontakt mit Schalölen
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Reparatur/Wartung/Störungsbeseitigung
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- Die Anlagen sind abzuschalten und gegen Wiedereinschalten
zu sichern.
- Ist es erforderlich, dass Sicherheitseinrichtungen
demontiert bzw. außer Kraft gesetzt werden
müssen, so muss unmittelbar nach Abschluss die
Remontage und Überprüfung der Sicherheitseinrichtungen
durchgeführt werden. Dies gilt auch für
Sicherheitsendschalter an Zugängen innerhalb einer
Bereichssicherung, z. B. bei Trockenkammern.
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Abforderungen an das Personal
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- Beim Einsatz von Lasern zum Einmessen muss
ein Laserbeauftragter ernannt werden.
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Betriebsanweisungen
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- Für das Bedien- und Wartungspersonal ist eine
Betriebsanweisung zu erstellen. Anhand dieser ist
eine regelmäßige Unterweisung durchzuführen.
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Vorsorgeuntersuchungen
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Persönliche Schutzausrüstungen
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- nitrilgetränkte Baumwollhandschuhe
- Sicherheitsschuhe, Schutzhelm, Schutzbrille
- ggf. Gehörschutz
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