Inhaltsverzeichnis > F 1 – Herstellung von Asphaltmischgut > F 1.4
Diese Seite als PDF
|
F 1.4 Umgang mit Trichlorethylen
|
|
Die häufigsten Gefahren
|
- beim Einatmen größerer Mengen: Gefahr der
narkotischen Wirkung
- Entwicklung von Phosgen (lungenschädigendes
Kampfgas) beim Verbrennen (unter hoher
Temperatur oder unter Beigabe von Aluminium)
- krebserzeugend 1
|
Maßnahmen
|
Umgang
|
- Trichlorethylen darf nur verwendet werden, wenn
kein anderes Verfahren zur Verfügung steht,
welches den selben Zweck erreichen kann.
- Beim Betrieb von Eluierungsautomaten nur in
geschlossenem System arbeiten 2 .
- Eluierte Probe vor Weiterverarbeitung gut
abkühlen lassen.
- Heißes Bitumen aus der Destille regelmäßig
ablassen, dabei nicht komplett entleeren, sondern
Rest stehen lassen, damit kein heißes Trichlorethylen
austritt.
- Nachfüllen der Anlage nur so, dass der Luftstrom
vom Nachfüllenden weggeht.
- Die Einwirkung ist zu minimieren.
|
 |
Beschäftigungsbeschränkungen
|
- Jugendliche dürfen mit Arbeiten nur beschäftigt
werden, soweit dies zur Erreichung eines
Ausbildungszieles erforderlich ist und sie unter
Aufsicht eines besonders geschulten Mitarbeiters
(Meister) arbeiten.
- Schwangere dürfen mit Trichlorethylen nicht
arbeiten.
|
 |
Vorsorgentersuchungen
|
- Beim Umgang mit Trichlorethylen ist eine Untersuchung
nach G 14 erforderlich.
|
Persönliche Schutzausrüstungen
|
Handschuhe, Atemschutz 3
|
> Weitere Informationen
- Gefahrstoffverordnung
- DIN Sicherheitsdatenblatt
- A 1.3
|
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Zurück zum Inhalt "Asphaltmischgut"